Rennsteig 2017 - Supermarathon

Der Rennsteig, eine der größten Laufveranstaltungen Europas, lädt jährlich tausende Läufer, Nordic Walker sowie Wanderer ein. Die Strecken verlaufen dabei auf dem Rennsteig, einem historischen Grenzweg durch den Thüringer Wald. Die gesamte Streckenlänge des Rennsteigs beläuft sich auf 170km. Neben dem GutsMuths-Rennsteiglauf gibt es noch weitere interessante Laufveranstaltungen entlang dem Rennsteig. Hier sei der Rennsteig-nonstop mit 168km und 2700 Höhenmetern genannt (http://www.rennsteig-nonstop.de/), der Thüringen Ultra mit 100km (http://www.thueringenultra.de/) und der Südthüringen Trail mit seinem Heldentrail über 64,9km (http://www.suedthueringen-trail.de/).

 

Die längste wählbare Wettkampfdistanz beim Rennsteiglauf, ist der Supermarathon mit seinen 73,1km. Hier starten die Teilnehmer früh 6:00 Uhr in Eisenach und laufen das gemeinsame Ziel in Schmiedefeld an. Der Zielort dient für nahezu alle anderen Distanzen ebenfalls als Zielort und wird für einen Tag zum Hotspot der Läuferszene.

Mein Rennsteig-Tag hat sehr früh begonnen (wie jedes Jahr). Gnadenlos klingelte der erste Wecker um 1:30 Uhr, während der Notfall-Wecker, mein Handy, bereits lauerte um um 1:35 Uhr nachzuhelfen, wenn es nicht beim ersten Weckruf geklappt hätte. Sicher ist sicher! Aber mein Wecker hatte gar nicht die Gelegenheit seinen Weckruf richtig zu entfalten. Ich war schneller und lies ihn mit einem gezielten Schlag auf die Snooz-Taste verstummen. Danach den Alarm noch ganz abschalten. Die Familie will ja in Ruhe schlafen können.

 

Der Count-Down für die Abfahrt läuft und ich habe 40 Minuten Zeit. Natürlich habe ich die gesamte Ausrüstung bereits am Vortag gepackt und alles zurecht gelegt. Schnell noch in die Laufkleidung hupfen, Kontaktlinsen anziehen und schon zeigt die Uhr an, dass es Zeit wird, alles in das Auto zu bringen und Mitläufer Nr. 1 (meinen Team-Kollegen Frank) im Nachbar-Ort einzusammeln. Er kommt aus Stuttgart und hat sich dort in einer Pension einquartiert. Wie geplant startet die Weiterfahrt 2:30 Uhr. Unterwegs in Schwallungen steigt noch Jens hinzu. Wir kennen uns bereits von mehreren Braveheart-Battle´s und für Ihn wird es der erste Rennsteiglauf auf der 73,1 km Distanz. Im übrigen für Frank auch.

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70km, 2200HM & Minusgrade! Das ist der Taunus Ultra-Trail!

Das Jahr 2017 ist noch blutjung und schon steht eines, meiner ersten Highlights, in diesem Jahr auf dem Programm. Bei der Recherche Ende 2016 nach einem Ultra-Trail im Januar bin ich auf den unscheinbaren Taunus Trail gestoßen. Die Herausforderung von Kälte und Tiefschnee sowie der Streckenlänge und Höhenmeter hat mich in den Ban gezogen. Die Anmeldung war mit einer E-Mail an Bert den Veranstalter sehr schnell erledigt. Der Teilname am 21. Januar 2017 stand nichts mehr im Weg.

 

Nun war es endlich soweit, der Vortag der Veranstaltung, war mein Anreisetag in die Taunus-Region und somit in den Ort Kelkheim. Ziel meiner Navi-Route war das Waldhotel Kelkheim, das Übernachtungsplatz und auch wieder Ziel des Laufs war.

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Kissinger Runde

Die Kissinger Runde - eine echte Genußstrecke für Körper und Geist

Die Kissinger Runde ist eine Laufstrecke der ganz besonderen Art. Auf einem Rundkurs mit nahezu exakt 28km, der im übrigen (fast) perfekt ausgeschildert ist, folgt man um Kissingen herum den schönsten Hotspots was die Natur hier zu bieten hat.

 

Unsere Tour starten wir bei der Saline Richtung Kaskadental. Hier vor der Saline sind ausreichend kostenfreie Parkplätze vorhanden (jedenfalls zu früher Stunde!).

Das Kaskadental ist mit einer der Highlights dieser Tour. Weiter unten findet ihr einen Link zur Kissinger Runde in Bildern. Hier kann die tolle Natur der Strecke bewundert werden ;-) Aber wie immer gilt - selber Laufen!


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Firenze Urban Trail 2017

Die Ultra-Challenge in Italien!

Der Firenze Urban Trail erfreut sich immer weiter steigenden Teilnehmerzahlen und ist eine gelungene Kombination aus Gelände- und City-Ultratrail. Die Veranstalter vom Lavaredo Ultratrail haben diesen tollen Lauf vor 3 Jahren zum Leben erweckt. Wenn du also gerade noch in der Wettkampfplanung für 2017 steckst oder noch Luft für weitere tolle Events hast, solltest du Dir diesen Lauf nicht entgehen lassen.

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GELITA Trail Marathon 2016 - herrlich - höher - weiter!

Auch in diesem Jahr hat es wieder um die 1700 Läufer zu einem der härtesten Marathons in Deutschland gezogen. Der GELITA Trail Marathon bietet ein sportliches Programm. 2016 wurden erstmals ein Half-Trail mit knapp 30 Kilometer geboten. Zudem gehört der GELITA Trail seit diesem Jahr zum dreiteiligen engelhorn sports Trailcup.

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3. Auflage vom Maintal Ultra Trail 2016 wieder voller Erfolg

64km Weinfranken beim 3. MTUT

Bericht von Marco Kister

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Frankenweglauf 2016

Mein Bericht zum Frankenweglauf, leider mit ein wenig Verspätung. Da direkt danach der ZUT auf dem Plan stand und der AlpenX vor der Tür steht. Irgendwie kommt mein Kopf mit den ganzen Impressionen grad nicht klar.

 

Eigentlich wollte ich eine Woche vor dem ZUT keinen Marathon mehr laufen, schon gar nicht mit so vielen Höhenmetern, aber da eine Bekannte verletzt ausschied und ihr Startplatz frei konnte ich dem nicht widerstehen.

 

Zusammen mit 5 Weinbergschnecken gings am frühen Sonntag Richtung Start in Streitberg. Wie immer herrschte am Start ein Gelassenheit (die man bei Stadtmarathons nie erleben wird) und nach dem ein oder andren Pläuschen standen wir schon am Start. Der Plan war bis zur Hälfte Gas zu geben und dann langsam zu machen um für den ZUT fit zu sein.

Aber alles kam anderes... :­)

 

Nach dem Start ging es gleich richtig schnell los und ehe ich mich versah war ich unter den ersten 10 Mann. Die Strecke bis zur Hälfte ist einfach Traumhaft und verging wie im Flug. Höhlen durchqueren, Treppen hoch, Treppen runter und eine Hammer Langschaft. Zur Hälfte fühlte ich ich Top fit und so beschloss ich noch ein wenig zügig weiter zu laufen. Bis Pottenstein, weiter nicht sagte mein Kopf. Aber alles kam anders. In Pottenstein sagte irgendjemand zu uns „Platz 8,9

und 10 Marathon“ Ab da war es vorbei mit Tempo raus und ich lief weiter.

 

Noch 12km, nächste Woche läufst du 100, ein Klacks. Falsch gedacht! 3 km vor dem Ziel bekam ich auf einmal links ein Krampf und wollte stehen bleiben, dann auf einmal auch rechts und ich lag wie eine Schildkröte auf dem Rücken. Nur durch mithilfe meiner Laufbekleidung kam ich wieder auf... Aua!!! Kurz 50 Meter rückwärts gelaufen, ein paar mal hochgesprungen und es ging wieder. So holte ich kurz vor Ziel meinen Mitläufer wieder ein. Und raus kam Platz 11 Gesamt und 2 in der AK..

Im Ziel empfing mich schon Berthold, der mal kurz seinen ersten Trailmarthon als 2 Gesamt hinter Eike Loch beendete. Du bist verrückt Berthold.

 

War wie immer TOP, wir kommen auf jeden Fall wieder. Einer der schönsten Marathons in Deutschland!

Bilder und Impressionen gibt’s zu genüge auf http://www.frankenweg­lauf.de/


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Erster Allgäu Swim-Run in Deutschland am 8.Oktober

Am 8. Oktober 2016 findet in Deutschland zum ersten Mal der „Allgäu Swimrun“ statt, ein eintägiges Event, der 23,5 km Trailrunning und 3,5 km Schwimmen miteinander kombiniert. Swimrun ist DER Trendsport aus Schweden und geeignet für Jedermann. Idyllische Forst- und Waldwege wechseln sich ab mit dem kühlen Nass der Allgäuer Seen. Es ist anstrengend und zugleich unglaublich schön. Gestartet wird im 2er-Team bestehend in den Kategorien Damen, Herren, Mixed.

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Matthias und sein Kampf gegen das GGUT Monster von Kaprun

Das Monster von Kaprun...

...so in etwa beschrieb, nach der Premiere 2015 des Großglockner-Ultratrail, Stephan Repke alias Gripmaster die Strecke...“Sie haben ein Monster erschaffen.“

 

Der Bericht vom Gripmaster war einer der Wenigen oder vielleicht sogar der Einzige den ich im Netz gefunden habe. Wenn ich ehrlich bin habe ich der Aussage „Monster“ nicht wirklich ernsthafte Beachtung geschenkt ;-) 

Dieses Monster, zerrte an meinen Beinen, raubte mir über 40 Stunden Schlaf, nahm mir den Sauerstoff aus der Lunge, prügelte meine Nerven, quälte meine Füße, kostete mich eine Menge Überwindung, lehrte mich zu leiden und machte mich am Ende über Glücklich und Stolz. 

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Alle INFOS zum GELITA Trail Marathon Heidelberg

Bereits zum vierten Mal ist Heidelberg und seine Umgebung Kulisse für einen der härtesten Marathons in Deutschland. Beim GELITA Trail Marathon werden sich am 2. Oktober über 2.000 Läufer– alleine oder im Team – einer Herausforderung über 42 Kilometer und 1.500 Höhenmeter stellen. Das sportliche Programm wird 2016 erstmals um einen Half-Trail über knapp 30 Kilometer ergänzt. Zudem ist der GELITA Trail Marathon Heidelberg in diesem Jahr Teil des neugeschaffenen dreiteiligen engelhorn sports Trailcup. 

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Der Großglockner war einfach stärker!

Manchmal muss man wissen, wann Schluss ist!

Es sollte für mich das nächste große Abenteuer direkt nach dem Zugspitz Ultra Trail 2016 werden. Zu groß waren die Emotionen und Eindrücke der Zugspitze um das als einzigsten Berg-Ultra für dieses Jahr stehen zu lassen. Ein nächster Lauf musste her! Meine Wahl viel auf den Großglockner Ultra Trail in Österreich. Nur wenige Informationen und gerade einmal zwei Laufberichte habe ich darüber gefunden! Somit wenig Material um sich vorzubereiten. Er wird lediglich als Monster von den Teilnehmern des letzten Jahres bezeichnet. Schwerer als der ZUT und schwerer als der Mont Blanc soll er sein.

Eigentlich war es meine Aufgabe einen schönen anschaulichen Bericht über den GGUT zu verfassen. Es sollte aber dann doch ganz anderster für mich kommen.

 

Freitag Nacht ist der Start zu diesem Event um 0:00 Uhr. Noch nie zuvor bin ich um so eine Uhrzeit gestartet. Mir wurde gesagt es soll hart sein um diese Uhrzeit zu starten. Früh um 8:00 Uhr bin ich in Deutschland gestartet und gegen 13:30 Uhr mit dem Auto am Freitag beim Startgelände in Kaprun angekommen. Bevor ich mein Zelt auf dem Zeltplatz nur ca. 1km entfernt aufschlage - will ich meine Startnummer haben.

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2 Startplätze zu gewinnen - Höhenmeter im Land der Katharer

 

Text: Beatrice Flaig, Fotos: Yvan Arnaud, www.phototrail.fr

Gewinnspielt beendet!

 

Damals… Im April 2013, kurz nach meinem zweiten Marathon - ich hatte gerade erfolgreich die magische 4:00:00 Grenze geknackt - flatterte mir eine Facebook-Einladung von meinem Freund Yvan ins Haus. Ende Mai wollte er mit einigen Freunden einen "Trail" in den Corbieren laufen und hätte mich gerne dabei gehabt.

 

Bis dato hatte ich von Trails nichts gehört und ein bisschen Nachfrage ergab, dass es sich hierbei um einen Lauf handelt (nix mit Schwimmen, puh!), der abseits der großen Straßen ein bisschen bergauf und bergab geht. Klang machbar, also habe ich mich per Post und Scheck angemeldet und mir ein paar Salomon Speedcross zugelegt. Um ehrlich zu sein, hörte meine Vorbereitung da auch schon auf.

Am 19.Mai 2013 war es dann soweit - fröstelnd standen wir morgens im kleinen Corbieren-Dorf Cucugnan und warteten auf den Start. Um uns herum Männer und Frauen in Kompressionsstrümpfen, bunten Buffs und der ein oder andere sogar mit Stöcken. Hoch oben auf den Felsen trohnte die mächtige Katharerburg Queribus und so langsam dämmerte mir, dass es wohl doch etwas mehr zur Sache gehen würde, als ich es mir in meiner Straßenläufernaivität vorgestellt hatte.

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ÖTILLO Swimrun World Series jetzt auch in Deutschland!

Der ÖTILLÖ Swimrun expandiert: 2016 wird erstmals die ÖTILLÖ Swimrun World Series ausgetragen!

 

Eines der Qualifikationsrennen für die ÖTILLÖ Swimrun-Weltmeisterschaft in Stockholm findet auch in Deutschland statt: Der ÖTILLÖ Swimrun 1000 Lakes auf der Mecklenburgischen Seenplatte am 23. Oktober 2016 ergänzt neben dem Rennen auf den britischen Scilly-Inseln die bereits länger bestehenden Wettkämpfe im schwedischen Utö und im Engadin in den Schweizer Alpen.

Und es hat Boom gemacht!

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Wochenend-Trip im Bayrischen Wald

Knackiges Wochenende garantiert...

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Bilstein Ultra-Marathon 2016 - hart aber herzlich

Ein paar Tipps zur Ausrüstung und Infos zur Veranstaltung habe ich unter dem Text noch ergänzt.


Fast einen Monat musste ich nach dem Braveheart Battle auf meinen nächsten Wettkampf warten. Aber endlich war er da, der ersehnte Tag, an dem der erste Richtige Ultra für mich stattfindet. Bilstein ruft zur 6. Auflage nach Kleinalmerode. Die Tage zuvor verbrachte ich natürlich damit, meine Ausrüstung sorgfälltig am Boden im Schlafzimmer aufzureihen, sowie die Zeiten für Aufstehen, Frühstück, Abfahrt und Startnummernabholung zu planen. Dank Google-Earth kann man sich ja auch ein schönes und genaues Bild der Situation Vor-Ort machen und so noch besser planen, was Parken und Hotspots angeht.

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Noch 7 Tage und Hölle öffnet ihre Pforten in Bischofsheim

Die Aufregung vor dem Braveheart Battle 2016 dürfte nun in jedem so langsam auflodern! Nur noch 7 Tage und X Stunden bis zum Start. Diese Woche steht wohl bei den meisten im Zeichen der Vorbereitung. Hat man wirklich alles im Trainings aus sich herausgeholt? Diese Frage braucht man sich zumindest jetzt  nicht mehr stellen ;-) Denn jetzt heißt es ein paar Gänge herunterschalten und regenerieren. Letzte Verletzungen auskurieren und bloß nicht krank werden!

 

Tipp: Hier hilft ein Teelöffel Honig zwischendurch und viel Tee und Ingwer!

 

Wichtiger in dieser Woche ist, zu prüfen ob man alles an Ausrüstung hat. Beim BHB braucht man nicht wirklich viel. Denn technik bis auf eine GoPro und ähnliche Geräte sind wohl die einzigsten Gadges die die Hölle halbwegs überstehen werden. Ansonsten braucht es nur Mut, Kleidung die kaputt gehen darf, ein paar Energie-Gels, Mütze und wichtig Handschuhe!

 

Die Handschuhe sollten nicht zu dick sein und mit einer sehr griffigen Oberfläche ausgestattet sein. Den du willst ja den Halt  nicht an einem der zahlreichen Hindernisse verlieren.

Checkt eure Ausrüstung! Letzte Gelegenheit in dieser Woche!

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TriTraUlala Gewinnspiel - zwei MTUT Freistarts zu gewinnen!

Wir verlosen zwei Startplätze für den Maintal Ultra Trail  am 24. September 2016. Mach mit und nutze Deine Chance auf einen freien Startplatz.

 

Das Gewinnspiel läuft bis zum 24.04.2016. Die Gewinner werden am 25./26.04.2016 von uns gezogen und können dann zwischen Ultra- oder Basis-Trail wählen.

 

Mit ein paar Klicks nimmst du an der Verlosung teil.

  1. Like die TriTraUlala Fanseite und die Maintal-Ultra-Trail Fanseite
    zur TriTraUlala Facebook-Seite
    zur Maintal-Ultra-Trail Facebook-Seite

 

Und wer sich noch genauer über den Lauf informieren möchte folgt dann diesem LINK: www.mtut.de

Auf folgenden Bildern seht ihr wo genau die TriTraUlala & MTUT Facebook-Seiten mit "gefällt mir" geliked werden müssen.

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Bilstein im Herzen von Deutschland immer eine Reise wert!

Was mit einem Geburtstagslauf von Marathon Enthusiast und Cheforganisator Gerno Semmelroth zu seinem 42,195 Geburtstag in 2011 begann, hat sich mittlerweile zu einem allseits beliebten Landschaftsmarathon mit Wohlfühlcharakter entwickelt. Schon beim ersten Lauf hat Semmelroth die Vereine des kleinen Dörfchens Kleinalmerode am Rande des Kaufunger Waldes motiviert, mit ihm und ein paar Laufverrückten den Geburtstagsmarathon zu feiern. Diese waren danach so angetan, dass es auch einen Zweiten geben sollte.

 

Obwohl die Starterzahl der Marathonis im zweiten Jahr etwas zurückging, war der Wille des 1000 Seelen Dorfes ungebrochen, einen weiteren Marathon auszurichten. Das Organisatoren Team wurde vergrößert, die Strukturen etwas verändert und zusätzlich zum Marathon und Halbmarathon wurden ein Wander- und ein Ultramarathon angeboten.

 

Seit 2013 geht es beim Bilstein im wahrsten Sinne steil bergauf.

Nach dem Leitspruch „flach ist anders“ wurde für die Ultra-Marathonstrecke ein anspruchsvolles Streckenprofil gewählt, das den Läufern einiges abverlangt.

 

Bei diesem Landschaftslauf erleben die Läufer nach Erklimmen einer Bergpassage immer wieder tolle Aussichten über die nordhessische Mittelgebirgslandschaft. Sie laufen über Trails, Treppen im Wald und kommen an einigen geologischen Besonderheiten wie dem großen Buchholz-Karstfelsen, den Wacholderbergwiesen, der Roten Niestequelle und den Steinbergseen vorbei.

 

Natürlich ist auch der Namensgeber der Bilstein, mit 641 Metern die höchste Erhebung im Kaufunger Wald, dabei. Die Ultrastrecke, an der Jahr für Jahr gefeilt wird, ist 2016 etwa 65 Kilometer lang und mit 1750 Höhenmetern gespickt.

 

Ein weiterer Leitspruch des BiMas, wie der Bilstein-Marathon liebevoll genannt wird, ist die familiäre Atmosphäre, denn jeder Läufer soll sich beim BiMa wohl fühlen. Und dabei sind die Kleinalmeröder recht erfinderisch. So gab es in 2014 erstmal eine BiMa-Torte und ein BiMa-Backbuch mit den tollen Rezepten des mit über 80 Torten reichlich bestückten Kuchenbuffets. Auch eine (Kirsch) Königin lässt es sich nicht nehmen, am Veranstaltungstag die Läufer auf den Weg zu schicken.

 

Am höchsten Punkt erwartet die Läufer ein kleines Konzert des örtlichen Musikzuges. Kurz vor Zieleinlauf begrüßt Moderator Martin Werner die Läufer mit ihren persönlichen Daten und läuft die letzten Meter auch schon mal mit ins Ziel.    

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Härtetest in Merkers beim 10. Untertagemarathon

Meine Vorfreude auf dieses Event ist groß!

Nach der mentalen Pleite in Rodgau freue ich mich umso mehr auf Merkers. Laut Trainigsplan ist Merkers nur als unwichtiger Trainingslauf aufgelistet. Mein Kopf und meine Einstellungen wollen aber etwas ganz anderes. Es geht ja auch darum, die Erfahrung des Rundenlaufs von Rodgau zu nutzen und in Merkers anzuwenden. Runden-Laufen ist doof - sagt zumindest der Kopf, ab der Runde X?! So war es in Rodgau und ich habe mich mental auf die 13 Runden in Merkers schon intensiv vorbereitet. Nicht das der Kopf wieder sagt: "keine Lust mehr auf Runden"!

Was ich positives in Rodgau mitnehmen konnte, war der Speed der schnellen Strecke. Das hat mich doch sehr motiviert. Zum ersten mal war ich in der Lage über eine Distanz von 30km ziemlich exakt 12,5 km/h zu Laufen. Vom Körper her hätte ich in Rodgau das Tempo halten können (denke ich). Aber der Kopf hat zu gemacht und ENDE gesagt.

 

Schauen wir uns an wie es in Merkers wird. Insgeheim hoffe ich darauf, dass ich ein ähnliches Tempo zum ersten mal auf die Marathon-Distanz hinlegen kann. Das wäre grandios. Da ich diese Textpassagen nun ein schon zwei Tage vor dem Wettkampf-Sonntag schreibe - kann ich hier noch keine Anmerkungen machen ;-) Also weiterlesen.

Wie könnte man sich besser vorbereiten auf den Braveheart Battle als bei einem Marathon mit besonderen physischen und psychischen Anforderungen. Dies und noch mehr findet man beim Kristall-Marathon in Merkers. Jedes Jahr ist dieser besondere Lauf ganz schnell aufs neue ausgebucht. Nur 500 Startern wird es gegönnt sich in die Tiefe der Erde zu begeben um an dem Auftakt-Highlight der Laufsaison teilzunehmen.

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Jubiläums-Marathon tief unter der Erde

Ja bald heißt es wieder Glück auf, wenn die 10. Auflage des Untertage Marathons in Merkers auf die 42 km Distanz einlädt. Auch wir von TriTraUlala sind für euch Vor-Ort vertreten durch Marco Kister der sich hier der Marathon Distanz stellt.

Hier ein paar Statements von Marco in einem kurzen Interview:

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Trendsportart SwimRun - Inselhopping für Unerschrockene!

Beatrice Flaig

(Fotos und Informationen bereitgestellt von SwimRun Costa Brava

http://www.swimruncostabrava.cat  )

© SwimRun Costa Brava
© SwimRun Costa Brava

Das Schöne am Outdoorsport ist, dass er sich stets neu erfindet und Trends, Weiterentwicklungen und neue Formate Dank globaler Vernetzung schnell ihren Weg zu uns finden. 

 

Einer dieser "Trends" kommt aus Schweden zu uns - dort fiel 2006 in den Stockholmer Schärengärten der Startschuss für das erste "Ö till Ö" (Schwedisch für "von Insel zu Insel")-Rennen. In Zweierteams wurde die 75km-lange Strecke zwischen Sandhamn und Üto abwechseln laufend (65km) und schwimmend (10km)  bewältigt. Die Besonderheit dabei - es gibt keine Wechselzonen wie beim Triathlon sondern es wird in der gleichen Montur gelaufen wie geschwommen. Wie das genau aussieht, dazu später mehr.

Da stellt man sich doch die Frage, wie kommt man auf so eine Idee?

 

Man denke an ein paar Schweden zu später Stunde in einer Bar...

 

An einem Abend in 2002 hatten Anders Malm, der Besitzer der Bar (Utö Värdshus) und ein paar seiner Mitarbeiter die wilde Idee, schwimmend und laufend von Sandhamn nach Ütö zu gelangen. Am nächsten morgen sollte es für zwei Zweierteams losgehen. Die Herausforderung dabei, das langsamere Zweierteam müsse Hotel, Abendessen und die Drinks zahlen. Hinzu kam die Regeln, dass unterwegs drei verschiedene Restaurants zu passieren seien und das jeweils letzte Team die von dem ersten Team aufgegebene Bestellung trinken und bezahlen müsse. Die Teams benötigten über 24 Stunden, aufgrund ihrer Erschöpfung kam es nicht zu der geplanten Siegesfeier . Allerdings starteten sie im nächsten Jahr erneut zu der gleichen Herausforderung.

 

2006 nahmen sich dann Michael Lemmel und Mats Skort, zwei schwedische Multisport-Atheleten der Idee an und machten aus "Ö till Ö" das, was es heute ist, ein weltweit bekanntes, professionelles Rennen, wohl eins der härtesten Eintagesrennen überhaupt. 

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8er-Lauf Schweinfurt DJK - Neujahrslauf

 

Kurt

10 Runden a 1080m sind ja eigentlich langweilig 

aber wenn die 10 Runden immer in einer 8 verlaufen, durch knöcheltiefen Matsch und Pfützen, dann wird's doch wieder lustiger.

 

Am Vortag viel der erste Schnee des Winters, um dann wieder unsere Laufstrecke, am nächsten Morgen durch das Tauwasser in eine wahre Matschstrecke zu verwandeln. Die Bedingungen waren also bestens !!!

 

So wurde die Strecke von Runde zu Runde durch uns Läufer immer matschiger und in den Kurven fast nicht laufbar.

 

 

 

In 47 Minuten erreichte ich fast 8 Minuten hinter dem ersten das Ziel. Da man sich auf der Strecke immer wieder begegnet und/oder überrundet ist das eine ganz lustig Angelegenheit.

 

Die Preise sind Top und durch das recht übersichtliche Starter-Feld kommt fast jeder in den Genuss der Siegerehrung.

Für alle die einen kurzen Lauf zum Start ins neue Jahr suche, ist dieser Lauf nur zu empfehlen.

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Arberland Ultra Trail 2016

 

Stefanie Felgenhauer

info@arberlandultratrail.de

Das Laub raschelt unter den Laufschuhen, der eigene Atem bildet kleine Wölkchen in der herbstlich kühlen Luft, dunkelorange filtern Sonnenstrahlen durch den Blätterwald und tauchen die Strecke in ein weiches Licht und plötzlich steht man oben, am Gipfel. Im Tal wabern die letzten Nebelschwaden und in der Ferne kann man die Alpengipfel erahnen. Der Blick schweift über die bereits erklommenen Berge, nun geht es fast nur noch bergab bis ins Ziel nach Bodenmais. Die Fernsicht ist berauschend, der Bayerische Wald liegt einem zu Füßen! Noch ein letzter tiefer Atemzug bevor die Beine über die Steine zu tanzen beginnen als hätte man noch keine 40 Kilometer in den selbigen.

 

Es ist Herbst im Woid und Zeit für den ARBERLAND Ultra Trail.

 

60 km und 2500 hm - das sind die nackten Zahlen, die aber den ARBERLAND Ultra Trail nicht einmal annähernd beschreiben! Trailrunning in einer der schönesten Gegenden erwartet die Teilnehmer in Bodenmais im Bayerischen Wald am 24. September 2016! Lockere Waldwege, steinige Pfade, die ein oder andere Forststraßen zur Erholung, heiße Downhills, nicht zu unterschätzende Anstiege und ganz besondere Gipfelmomente - ganz nach dem Motto DER WEG IST DAS ZIEL!Ein Trailrun für Alle am Fuße des Großen Arber, das war die Idee, heraus kam der ARBERLAND Ultra Trall - Verschiedene Streckenlängen, ein Staffelwettbewerb, Kinderbetreuung im Äktschn Club und ein sportverrücktes OK. Das sind die Zutaten für ein erfolgreiches Sportwochenende in Bodenmais. Beim 1. ARBERLAND Ultra Trail soll es nicht nur um sportliche Höchstleistungen gehen sondern um das Erlebnis Trailrunning! Dank der verschiedenen Streckenlängen kommen hier alle auf ihre Kosten - vom Traileinsteiger bis zum Laufcrack.

 

Wer es lang, anspruchsvoll und mit vielen Höhenmeter gespickt mag der ist auf der 60 km Strecke des ARBERLAND Ultra Trail Zuhause. 2500 hm und 7 Gipfel - da kann man sich austoben. Auch wenn die Strecke relativ einfach losgeht, über Kronberg, Harlachberg und Sternknöckl. Am Ende wird es technisch und körperlich anspruchsvoll, wenn es über den Hochfall zum Großen Arber, weiter zum Arbersee und zurück ins Ziel geht. Hier dürfen die Läufer auch lange auf dem Goldsteig laufen, auf dem einen Tag später die Läufer des Goldsteig Ultra Race entlang kommen werden - bei diesem Rennen werden 661 km in einer Woche gelaufen.

Wem die große Strecke zu lang ist aber trotzdem die höchsten Gipfel rund um Bodenmais erlaufen will der kann sich am 30 km langen Auerhahntrail versuchen. Hier gilt es 1500 hm zu überwinden. Die Strecke führt von Bodenmais aus direkt Richtung Hochfall und folgt von dort aus dem langen Lauf.

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Projekt Alpen X 100 von Kurt

Kurt ist für euch bei der Primiere des Alpen X 100 dabei!

Ein Mann - 160km - über 10.000 Höhenmeter NON STOP

Verfolge Kurt auf seiner Vorbereitung und im August wenn es in die Vollen beim Lauf geht.

 

Schon heute freuen wir uns auf einen sehr ausführlichen Bericht über den X 100.

 

Kurt hat noch viel Zeit sich vorzubereiten auf dieses Highlight in seinem Laufkalender.

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BHB Trainingslauf 19.Dezember Bischofsheim 2015

 

Marco

Der 2. Trainingslauf BHB reloaded Lauf der BHB Trainingsgruppe Schweinfurt  war ein voller Erfolg für alle, die dabei waren. Wir haben uns alle in Bischofsheim am Schwimmbad getroffen, um von dort die Tour zu starten. Wir waren um die 22 Läuferinnen und Läufer die sich tapfer der Herausforderung, der doch tückischen Steigungen der Rhön stellten. Auch Besuch aus der Nürnberger-Region war dabei ;-)

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Zeiler Waldmarathon 2015

 

Kurt

Samstag Morgen, endlich ist es soweit. Der Marathon vor der eignen Haustür, auf der Hausstrecke an jedem Sonntag Morgen.

 

Da freue ich mich jedes Jahr aufs Neue drauf !!!

 

Fakten: 2 Runden für den Marathon, zu 100% Schotter und Waldwege, ca. 880hm (eigentlich immer Bergauf & Bergab)

 

Die Startnummer hatte ich schon am Vorabend geholt, somit musste ich nur noch auf Marco warten, der den Parkplatz vor meiner Haustür nahm. Dann ging es auch schon zu Fuß zum ca. 1km entfernten Start.

 

Wie immer waren jede Menge Bekannte aus Nah und Fern gekommen, somit verging die Zeit bis zum Start wie im Flug.

 

Ich weiß nicht mehr wer auf die dumme Idee kam sich in die erste Startreihe zu stellen (wir wollten ja auf den Startfotos sein) und dann auch noch den ersten Km mit den ersten mitzulaufen, aber damit war ich schon nach 2km etwas aus der Puste und musste mich nach dem ersten Berg

erst mal erholen.

 

Danach lief es eigentlich perfekt und ich konnte das perfekte Laufwetter und die perfekte Strecke genießen. Nach ein paar netten Unterhaltungen war die erste Runde wie im Flug vergangen. 1:45min ... ahhh ... viel zu schnell !!!

Auf in die zweite Runde.

 

Ist man erst­mal den ersten langen Anstieg zum zweiten mal oben, hat der Kopf die erste Runde wohl schon wieder verdrängt.

 

Und so lief es eigentlich weiter sehr gut. Bis km 35, Krämpfe in den Oberschenkeln, eigentlich kann ich damit umgehen und weiterlaufen, aber diesmal ging irgendwie gar nichts.

 

Nachdem mich der Veranstalter Hubert überholt hatte kam

kurz drauf Udo wieder von hinten. Dank seiner Salztablette konnte ich mich wieder erholen und den Rest der wunderschönen Strecke mehr oder weniger genießen.

 

Nach 3:46 std. war ich dann als Gesamt 50er im Ziel.

 

Da das Zu Hause ja auf dem Weg zur Siegerehrung liegt, wurde daheim geduscht. Und dann ging es es über zu gemütliche Teil in Zeil. Lecker Kuchen und ein paar alkoholfreie Göller. Leider hat uns Hubert nach der Siegerehrung bestätigt, was schon vorher als Gerücht im Umlauf war. Er wird sich als Veranstalter zurück ziehen, aber es sollen andere im Verein gefunden werden, die weiter machen.

 

Der Marathon 2016 soll stattfinden. Wäre auch schade für Zeil und den tollen Marathon.

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Marathon des Causses

 

Beatrice

Auch in diesem Jahr wollte ich unbedingt wieder beim Festival des Temples dabei sein. An eine Teilnahme am Grand Trail des Templiers war aber 4 Monate nach Davids Geburt nicht zu denken - einerseits hätte ich es vermutlich nie durchgehalten, andererseits hätte ich ihn auch nie 12-14 Stunden alleine gelassen. Daher hatte ich mich schon im Frühjahr für den Marathon des Causses entschieden, einer der anderen großen Läufe an diesem Wochenende. Ich erwartete einen ähnlich schönen und abwechslungsreichen Rundkurs wie beim Grand Trail, gute Stimmung und vor allem die gewohnt legendäre Verpflegung. 

Am Freitagabend holten wir die Startnummern ab, sammelten auf der Expo fleissig Infos zu anderen tollen Läufen und machten uns nach einem leckeren arabischen Essen auf zu unserem Hotel (so dachten wir…)

Nach gut 30km Fahrt von Millau kamen wir gegen 22:00 Uhr bei unserem Hotel, dem "Clos de Lavandes", einer alten Poststation in Severac le Chateau an. Kaum hatten wir das Haus, ein altes Gemäuer am Rande eines kleinen Dorfes, betreten, wurden wir auch schon von der Besitzerin auf gut deutsch "zusammengeschissen". Wir hatten vergessen anzugeben, dass wir ein Baby dabei hätten. Völlig aufgebracht malte sie Horrorszenarien von einem brüllenden Baby und total übermüdeten Läufer an die Wand und war wirklich mehr als unfreundlich. Überflüssig zu sagen, dass ich die Nacht kein Auge zu tat aus Angst, David könnte einen Mucks von sich geben und wir aus dem Hotel (sie betonte es sei ein "Gite") zu fliegen. Um so größer die Überraschung am kommenden Morgen, dass alle anderen Gäste ebenfalls Kinder dabei hatten und David total süß fanden. Außerdem stellten wir fest, dass ausser den Besitzern selber, niemand in unserem Gebäude untergebracht war. Die anderen Läufer waren alle in einem anderen Gebäude auf dem Hof. Ziemlich übermüdet ging ich also um 12:00 Uhr an den Start.

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Trail des Colombes - von furchtlosen Rittern und müden Burgfräulein

 

Beatrice

Seit diesem Jahr gibt es einen „Grand Raid“ mehr in der Region, der mit drei Distanzen (170km, 96km und 39km) für jeden was zu bieten hat. Start und Ziel für alle drei Distanzen ist am Haupteingang der mittelalterlichen Festungsstadt Carcassonne. Für mich sollte es der erste echte Trail (mit Rucksack, Pflichtgepäck und fast ausschließlich Single Trails) seit fast einem Jahr sein und somit war die kürzeste Distanz, der „Trail des Colombos“ mehr als respekteinflößend.

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GELITA Trail Marathon Heidelberg - mein erster Mamathon

 

Beatrice

In meinem heutigen (Lauf-)Bericht geht es weniger um die Veranstaltung, Streckenbeschaffenheit etc. als um meine persönliche Erfahrung mit dem sportlichen Wiedereinstieg nach der Geburt unseres Sohnes und dem erfolgreichen Finish meines ersten Marathons als Mama. Ich hatte das Glück, in meiner Schwangerschaft bis in den 9.Monat hinein laufen zu können (siehe Laufen in der Schwangerschaft). Zwar habe ich mich – um das Verletzungsrisiko zu minimieren – auf Straßenläufe beschränkt, aber ich fühlte mich fast bis zur Geburt fit und wollte auch sobald wie möglich wieder loslegen. Das war jedenfalls der Plan…

Als ich zwei Wochen nach der Geburt von David eine vorsichtige Runde im Schlosspark laufen wollte, ging es super. Vom geplanten 1km gehen, 1km laufen wurden knapp 6km laufen ohne Pause. Völlig ohne Beschwerden. Zwei Tage später waren es dann schon 10km, ebenfalls völlig beschwerdenfrei. Am liebsten wäre ich am nächsten Tag gleich die doppelte Strecke gelaufen. Allerdings war meine Freude nur von kurzer Dauer, da beim nächsten Lauf und vor allem danach plötzlich alles weh tat im Beckenbereich. Selbst langsam konnte ich keinen km mehr am Stück laufen… Die Laune war am Nullpunkt und alle meine Laufpläne und Träume rückten in weite Ferne. 

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2. MTUT - Maintal UltraTrail


Bericht von Marco Kister


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SAXOPRINT PfalzTrail - Trail mit Baby

 

Beatrice

Was macht Mama, wenn sie Lust auf Trail aber keinen Babysitter hat? Genau, sie packt das Baby ein und freut sich über die Möglichkeit, den Trail auch walken zu können! Beim SAXOPRINT PfalzTrail wurden sowohl der Quartertrail (16,8km) als auch der Halftrail (32,7km) für Walker angeboten und separat gewertet. Bisher war ich auf Trails nur unfreiwillig gewalkt - aber warum nicht! Der Pfälzerwald hatte mich schon lange gereizt und David hat sich seit seinen ersten Lebenswochen als treuer (und begeisterter) Begleiter für Wanderungen jeder Art und Länge gezeigt. Laut Ausschreibung erwarteten uns 44% Pfade, 42% Forstwege und der Rest halt Asphalt. Vom Höhenprofil sah es auch mit Zusatzgewicht noch machbar aus. Also rasch angemeldet und auf nach Westen! Schnell war ein kleiner Rucksack mit Wickelzeug und Ersatzbody gepackt - Babys Verpflegung hatte ich ja am Mann bzw, an der Frau. 

 

Angekommen in Hertlingshausen stach erstmal was ganz anderes ins Auge - das grandiose Kuchenbüffet! 

Da ich ja keinerlei sportliche Ambitionen oder Bestzeiten im Auge hatte konnte ich mich gemütlich darüber hermachen.  Und da wir schon die Startnummer umhatten wurden wir immer wieder angesprochen, kamen ins Gespräch.... zum Glück kam die Idee, den Trail mit Baby zu walken ausnahmslos gut an. Keiner schüttelte den Kopf oder gab uns zu verstehen, dass wir da nix verloren hätten. Auf die große Trailfamilie ist halt verlass - keine Idee ist zu verrückt, um nicht in Tat umgesetzt zu werden!

 

Um 12:00 Uhr ging es dann gemächlich los. Vor uns waren die Läufer gestartet - ein ziemlich ordentliches Feld. Dann kamen die Walker - immerhin 9 Stück! Auf den ersten Kilometern lagen David und ich noch recht weit vorne. Dann kamen die ersten Singletrails, es ging immer weiter hoch... nach und nach wurden wir von allen Walkern überholt. Nach 7-8km wurde mir langsam klar, dass Walken nicht mal eben Spazierengehen ist und wir das angestrebte Tempo nicht ganz durchhalten würden. Aber egal - dafür wurden wir von allen Streckenposten und überholenden Läufern herzlich begrüßt und angefeuert. David schien es sehr zu gefallen - er guckte munter aus seinem Tragetuch und genoss sichtlich den notwendigen Pitstop auf einer Bank mit Panoramablick. Da ich vorsorglich ein Fläschchen abgepumpt hatte konnten wir auf einen Stillstop verzichten und David trank - wie ein richtiger Trailläufer - sein Proviant im Gehen.

 

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ZUT 2015 extreme Version - Salomon Zugspitz Ultratrail 


Marco

Schon einige Tage fiebere ich dem diesjährigen ZUT 2015 entgegen, denn nach einem Jahr des Wartens, ruft die Zugspitze erneut mit dem Salomon Zugspitz Ultra Trail in Grainau. Hier ist noch eine ganz große Rechnung mit den Bergen offen. Die Tage zuvor habe ich wie vermutlich jeder Läufer für dieses besondere Wochenende damit verbracht das Gepäck unzählige mal zu checken und hin und her zu räumen. Schließlich will man ja nix vergessen und alles soll optimal bereit sein.


Als es nach einer langen Nacht mit schon deutlicher spürbarer Aufregung an das Bevorstehende endlich Freitag war, ging  es pünktlich um  9:00 Uhr mit voll gepacktem Fahrzeug los. Als erstes Ziel tippte ich die Adresse von Kurt ins Navi ein und setze mich mit meinem Fahrzeug rassant in Bewegung. Wie ein Pfeil flog ich über die Autobahn nach Zeil.


Punkt 9:30 Uhr schlug ich bei Kurt in Zeil auf und stehe vor seiner Haustüre. Er erwartete mich schon mit zwei prall gepackten Taschen im Hausflur. Er verabschiedete sich noch schnell von der Family und schon konnte die Fahrt Richtung Berge weiter gehen. Wir waren beide schon so aufgeregt über den Lauf, so dass sich alle Gesprächsthemen auf der Fahrt um den Zugspitz-Lauf drehten. Leider haben sich die Berge diesmal hinter dichten grauen Wolken gut versteckt und man konnte den Flair der Anfahrt nicht wie im Vorjahr genießen. Aber prinzipiell überwog natürlich die Vorfreude und blendete alles negative aus ;-)

Die Fahrzeit verflog wie im Flug und es dauerte nach einer kurzen Landstraßenfahrt nur wenige Kilometer bis uns kurz vor Grainau schon das ZUT Ultra-Trail-Männchen ins Auge fiel.


Wir liessen uns es nicht nehmen ein kurzes Foto-Shooting mit dem Kerlchen zu machen. Die Wiese war völlig aufgeweicht, so dass die Straßenschuhe einem Feuchtetest unterzogen wurden. Socken und Füße konnten sich so schon einen ersten Vorgeschmack auf den morgigen Lauf machen.


Nach gut einem Kilometer erreichten wir den Parkplatz vor unserer Pension (Gästehaus Luitpold). Bei Frau Zeller war ich schon letztes Jahr untergekommen. Das Haus und die Zimmer sind zwar alt aber es ist gemütlich und Frau Zeller ist eine sehr nette Gastgeberin. Man hat ein Bett zum schlafen und Sie steht extra früh auf, so dass wir Läufer pünktlich um 5:30 Uhr unser Frühstück vor dem Lauf bekommen.

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6. Braveheart Battle - wieder überlebt

 

Marco

Jetzt ist es 23:55 und es ist gerade mal 5 Stunden und 55 Minuten her, dass ich von der Braveheart Battle Arena aus Münnerstadt zurück bin. Noch voller Adrenalin und Energie geladen vom geilsten Lauf der Saison blicke ich gebannt auf die Uhr rechts oben am Bildschirm und warte, dass hier endlich 0:00 Uhr angezeigt wird. Die Sekunden vergehen natürlich wie Minuten! Endlich 0:00 Uhr. Die Seite der Anmeldung für den BHB 2016 steht schon offen und nur noch ein Klick trennen mich von der Anmelde-Seite. Schnell noch die persönlichen Daten über die Tastatur hinein hämmern und den alles entscheidenden Button drücken. Der Start für nächstes Jahr ist schon mal gesichert.

Aber jetzt geht es erst mal um den diesjährigen Braveheart Battle 2015

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Grand Trail des Templiers

 

Beatrice

Das südfranzösische Städtchen Millau gibt sich selbst den Titel „Hauptstadt des Trails“, welches aber in Anbetracht des dort veranstalteten „Festival des Templiers“ keinesfalls übertrieben ist. Dort finden in der 20ten Auflage jedes Jahr Ende Oktober insgesamt 12 Wettbewerbe statt, vom 106km Endurance Trail bis zum 1,5km Kinder Trail. Der „Grand Trail des Templiers“ mit 75km und knapp 2900 registrierten Startern ist eines der größten und etabliertes Trail-Wettbewerbe  Europas.

 

Wie reisten am Samstag Nachmittag ins Zentrum des Aveyron Millau, dort waren bereits die samstäglichen Wettkämpfe bei wolkenlosen 20°C voll im Gange. Es herrschte Hochbetrieb auf dem Festivalgelände am Ufer der Tarn. Die Veranstalter hatten eine großes Festzelt aufgebaut in dem sich eine Trail Messe mit Ständen von Sportartikel-Händlern und anderen Trail-Veranstaltern befand. Im Zelt herrschten wegen der intensiven Sonneneinstrahlung Sauna Temperaturen. Nach kurzen Messebesuch begaben wir uns zum Ziel um uns einige Zieleinläufe anzusehen, die Stimmung war prächtig, jeder Finischer wurde von hunderten Zuschauern beklatscht.

 

Gegen 18:30 Uhr verließen wir das Festivalgelände und machten uns auf zu unserer kleinen Ferienwohnung in einer alten Villa im Zentrum von Millau. Am Abend trafen wir uns noch mit Daniel zum Pizza essen um uns wertvolle Tipps zur Strecke abzuholen. Daniel war am Vortag beim Endurance Trail über 106km gestartet und hat dort mit einer  Sub14er Zeit einen hervorragenden 34. Platz erreicht.

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11. Rothaarsteig-Marathon

 

Beatrice

Es gibt Veranstaltungen, bei denn man mit einem breiten Grinsen nach Hause fährt, der 11. FALKE Rothaarsteig Marathon in Fleckenberg gehört definitiv dazu.

 

Es fing damit an, dass Holger (Beas Chef) als begeisterter Walker wieder und wieder vom Rothaarsteig Marathon erzählte: von dem toll organisierten Event, der schönen Landschaft und den ordentlichen Höhenmetern. Irgendwann lasen Julia und Bea zwischen den Zeilen (Julia korrigiert, es sei ein „Wink mit dem Zaunpfahl“ gewesen), dass er schon gerne wieder mal dort an den Start gehen und seine Zeit vom letzten Mal unterbieten wollte. Daran haben sie sich dann auch erinnert, als sie im August überlegten, womit sie Holger zum Geburtstag eine Freude machen – und gleichzeitig ein lang ersehntes Team-Event auf die Beine stellen könnten. Ungefragt haben sie also Holger für den Walking-Wettkampf, Alex für den Halbmarathon und Andre und Bea für den Marathon angemeldet. Der Teamname war auch schnell gefunden: „INCONTROL – von wegen Simulaten!“. Dazu gabs dann auch Teamshirts bzw. ein „Ich simuliere nur“-Shirt für die fleissige Supportcrew, bestehend aus Julia, Holgers Frau Carmen und Tochter Melanie, INCONTROL-Nachwuchs Tobias mit Freundin Katrin sowie Margit mit Familie.

Am Freitagabend (Ferienbeginn in Hessen) ging es dann etwas schleppend Richtung Sauerland. Wir hatten uns im rustikalen Gasthof Röhrig, unweit des Starts in Fleckenberg,  Zimmer gemietet und trafen uns abends zum gemeinsamen Abendessen im Gastraum, dort nahmen wir eine rustikales Abendessen ein und fieberten den Start am nächsten Tag entgegen.

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1. Maintal Ultra Trail 2014

 

Beatrice

Der Maintal Ultra Trail war wieder mal einer dieser Zufallstreffer,

bei denen man sich später nicht mehr dran erinnert, wie und wo man eigentlich darauf aufmerksam geworden ist. Wie auch beim Lago Maggiore Trail. Und wie auch beim Lago Maggiore Trail war der Maintal Ultra Trail eine Premiere, daher vermutlich auch nicht so bekannt und – wie auch beim Lago Maggiore Trail –  stellte die Suche nach der Startnummerausgabe für mich die größte Herausforderung der Veranstaltung da: Im Sportheim des SV Veitshöchheim, Günterslebener Str.57, sollte man am Freitag bis 21:00 Uhr oder halt am Samstagmorgen die Startnummern abholen können. 

Da wo mein Navi die 57 anzeigte war aber außer ein paar Wohnhäusern nix zu sehen und auf der Straße war natürlich auch kein Mensch unterwegs. Nach dreimal hin- und herfahren bin ich dann einem Schild Richtung Schuld- und Sportzentrum gefolgt, in der Hoffnung, dort das Sportheim oder wenigstens einen Hinweis anzutreffen. Und tatsächlich, auf dem Parkplatz dann endlich ein Einheimischer, der mit den Weg zum Sportheim zeigen konnte. Etwas versteckt, hinter einem griechischen Restaurant, am Ende der Günterslebener Straße und direkt am Waldrand liegt das Sportheim. Bis ich da gegen 21:10 ankam war leider keiner mehr von der Startnummernausgabe da und die duschenden (und Bier trinkenden) Nachwuchsfußballer waren mit meiner Anfrage auch etwas überfordert. Also zweiter Versuch am Samstagmorgen….

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Lago Maggiore Trail

 

Beatrice

Wir reisten am Freitag abend in das kleine Maccagno am steilen Ostufer des Lago Maggiore. Für den Samstag gab es zunächst keine feste Agenda, außer am Abend die Startnummer abzuholen und die Pastaparty zu besuchen. Am Samstag morgen fuhren wir zu „Il Ceppaie“ eine kommunal getragene Gruppenunterkunft, wo wir von Samstag auf Sonntag als ausländische Starter eine kostenlose Übernachtung zur Verfügung gestellt bekamen. Dort angekommen trafen wir das Hausmeisterpärchen Fabio und Eliana und wurden von Ihnen gleich zum Kaffee in die Küche eingeladen und erhielten Tipps für das Sightseeing am Ostufer. Gegen 11 Uhr brachen wir auf um das Kloster „Eremo di Santa Caterina di Sasso“ zu besuchen, leider hatten wir mit den Öffnungszeiten kein Glück und das Kloster schloss zwischen 12:00-14:00 Uhr die Pforten. Wir fuhren weiter um den See und landeten schließlich in Stresa (Bekannt durch die Konferenzen der Großmächten 1935). Zunächst saßen wir einige Zeit am See in einem schönen Cafe und schauten uns im Anschluss die Altstadt an (mit der Mission, Margheritine für Uwe und Stephan zu besorgen), beides sehr zu empfehlen. Das Wetter war fantastisch ca. 24° und ziemlich sonnig. Wir fuhren dann weiter am Westufer vorbei an Cannobio und Ascona um dann gegen 18:45 Uhr wieder in Maccagno zu sein. Es folgte eine kleine Schnitzeljagd um die Startnummernausgabe zu finden, aber schließlich gegen 19:30 Uhr hatten wir Sie dann doch erhalten, obwohl die offiziellen Startnummernausgabe schon geschlossen hatte. Im Anschluss ging es – wieder nach einer kleinen Schnitzeljagd durch den Ort – zur kleine familiären Pastaparty in einem Saal hinter der Kirche. Dort wieder das gleiche Bild, super nette Italiener, die sehr zuvorkommend waren. Der Organisator Merchiorre Cordaro „Rino“ hielt eine Rede und stelle die Favoriten vor. Beatrice wurde als erste Ausländerin, welche sich zum Rennen angemeldet hatte auch vorgestellt. Gegen 21:30 Uhr ging es dann wieder nach La Ceppaie und um 5 Uhr klingelte der Wecker.

 

Um 7:00 Uhr startet dann der Trail, zunächst wurde eine flache Einführungsrunde durch Maccagno gelaufen ehe es dann sehr schnell auf den steilen Weg nach Garabiolo ging, die ersten 10km waren sehr steil längere Passagen mussten gegangen werden, ab der 10km-Verpflegung ging es dann wieder etwas bergab und eine längere Travese am See war gut zu laufen. Bei km21 (dem Ziel des Mini Lago Maggiore Trail) kam die nächste Verpflegung und der eigentliche Trail mit einer knapp 800hm Steigung folgte. Das Tempo aller Teilnehmer drosselte sich nun auf Schneckentempo. Ab km24 folgte eine längere waagerechte Passage einem Entwässerungskanal entlang, dieser Single-Trail war traumhaft schön. Bei km27 wurde der Weg steiler und der Gipfelanstieg begann. Bei km 31 folgte noch mal eine Versorgungsstation, ehe der Wald sich langsam lichtete und die Umgebung tolle Weit- und Tief-Sichten zuließ. Bei km36 war der Gipfel des Sasso Corbaro 1555m der höchste Punkte des Trails erreicht. Es folgte noch ein ca. 300hm Anstieg vor der 4 Verpflegung, aber die Reststrecke ging fast nurnoch bergab, also hatten wir das Gröbste hin uns.

 

Bei km 41 auf dem Monte Cadrigna war die 4. und letzte Verpflegung aufgebaut und begrüßte uns mit einem Wahnsinns Panorama auf den Lago Maggiore. Schnell die letzte Stärkung eingenommen und den langen Abstieg nach Maccagno begonnen. Wir konnten noch ca. 4-6 Läufer einsammeln und erreichten nach 9:11h und 51km das Ziel am Sportplatz in Maccagno. Da dort gerade die Siegerehrungen durchgeführt wurden wurde unsere Ankunft keine besondere Aufmerksamkeit gewürdigt.

 

Mille grazie, Rino – wir kommen wieder – !

 

Facts: Lago Maggiore Trail 51,7km, 2660km, 9:11h Platz 135/136 von 186 Starter, 8 DNF.

 

 

Webseite

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Swiss Irontrail T41 Davos

 

Beatrice

Am 16.August war es soweit, unser erster gemeinsamer Trail stand an. Und zwar nicht irgendeiner, sondern der Suisse Irontrail T41. (Das Wort „Iron“ zieht sich wie ein roter Faden durch unsere letzten Wochen… ;-)) Laut Webseite sollte er uns der T41 auf einer Strecke von 42,7km und 2600hm von Lenzerheide über Urdenfürggli, Weisshorn, Arosa, Medergen und den Strelapass nach Davos führen. Das wir am Ende des Tages gut 45km auf dem Tacho hatten war aber noch das geringste Übel.

Am Freitag hatte es fast den ganzen Tag geschüttet und die Temperaturen waren auch alles andere als einladend. Statt Streckenerkundung haben wir also den Tag genutzt und haben so ziemlich allen Sportgeschäften in Davos einen mehr oder minder erfolgreichen Besuch abgestattet. Besonders in der Abteilung „Merinowäsche“ von Icebreaker haben wir uns ausgetobt. Andre hat außerdem noch Stöcke bekommen – am Samstag sollten wir wissen warum. Zum Glück sah das Wetter am Samstagmorgen etwas besser aus, immerhin war es trocken als wir gegen 07:00 mit dem Postauto (nee, nicht gelb, und auch kein Auto, sondern ein stinknormaler Bus!) von Davos Bahnhof nach Lenzerheide fuhren. Dort gab es in der Sporthalle nochmal eine kleine Verpflegung und wir konnten unsere Startnummern abholen und After Race Gepäck aufgeben. Außer dem ziemlich simpel gehaltenen Beutel für das After Race Gepäck gab es keinerlei Goodies… etwas enttäuschend angesichts des stolzen Startpreises von € 117,00.

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Wiesbaden Trail Marathon

 

Beatrice

Ein Trail-Marathon vor der eigenen Haustür – mit richtig Höhenmetern – das kann man nicht verpassen! Auch wenn das Timing (2 Wochen vor meinem Staffel-Marathon in Roth) etwas unpassend erschien, habe ich mich sofort angemeldet. Von Startern aus dem Vorjahr und auch aus der Ergebnisliste wusste ich, das wird ein minikleines Ding und meine größte Sorge galt nicht der Distanz und den Höhenmetern sondern der Ausschilderung. Bei rund 35 Startern ist die Chance groß, dass man auch mal ein längeres Stück alleine läuft… und sich verläuft. Daher war ich dann recht erleichtert, als sich André als „Escort Boy“ (also MTB-Begleitung) zur Verfügung stellte. Trotz Ironman-Start am Folgetag…

Der Start erfolgte am Samstagmorgen vor dem Jagdschloss Platte, das die meisten ja als Ziel des Plattelaufes des LC Olympia im März kennen. Schnell war klar, dass der Trailmarathon und die kürzeren Traildistanzen (HM, 10km, 5km) nur ein Nebenprodukt des größeren und bekannteren MTB-Marathons waren. Vor dem Jagdschloss hatten einige Radläden und Hersteller ihre Stände platziert und zum Start am Sonntag schienen auch mehr Leute erwartet zu werden als zum Traillauf.

Zur Startzeit war es noch recht kühl und neblig, aber wenigstens trocken. Nach dem Start ging es in unserer kleinen Gruppe erstmal auf der Wiesbaden abgewandten Seite den Berg runter. Ziemlich steil und mit einigen trailigen Passagen. Danach ging es auf breiteren Forstwegen mit leicht welligem Profil einige Zeit weiter. Mein Escort-Boy hatte einen kleinen Zwischenfall beim Fotografieren, aber alles ist gut ausgegangen.

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La Romeu Fontaine - Traillaufen wo andere Skifahren

 

Beatrice

"Komm mit nach Font Romeu, das wird nett!" Diese Einladung von Jérôme Fournier, einem echten Trail-Champion aus den Pyrenäen konnte ich nicht ablehnen und so habe ich mich im Januar meiner zweiten Trailsaison zur legendären Romeu Fontaine angemeldet ohne zu ahnen, was mich hier erwarten würde. Wer "Lauf oder stirb" von Kiilian Jornet gelesen hat weiß, dass hier auf knapp 2000m die Ski- und Trailkarriere des Ausnahmeläufers aus den Pyrenäen begann. Das klang vielversprechend!

 

Um auf jedes Wetter und jeden Untergrund eingestellt zu sein, kaufte ich mir ein paar Yaktrax, Schneeketten für Laufschuhe und besuchte Jérôme eine Woche vorher in Poubeau, um sie zu testen.

Die Yaktrax (hier an einem völlig ungeeigneten Straßenlaufschuh) geben besonders auf gefrorenem Schnee und glattem Untergrund extra Halt. Sie sind leicht, gut zu befestigen und besonders auf Schnee oder Schneematsch eine echte Hilfe. Soweit ich es beurteilen kann, beeinträchtigen sie das Laufverhalten und den Laufstil nicht. 

 

Für den Romeu Fontaine Trail habe ich auf Salomon Speedcross gesetzt, leider ohne GoreTex-Membran. Für den nächsten Schneetrail werde ich unbedingt auch Gamaschen und wasserdichte Socken, z.B. Sealskinz nehmen. Aber dazu später mehr.

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