Trails entdecken im Sherpa Style!

 

Beatrice Flaig

Die Deuter Kid Comfort Air im Einsatz!
Die Deuter Kid Comfort Air im Einsatz!

Auch wenn der Thule CX1 Babyjogger auf der Straße und im Wald ein unschlagbarer Begleiter ist, sobald es auf holprige Singletrails oder steile Anstiege geht kommt man damit kaum oder nur sehr langsam voran. Wenn man also trotz Baby auf "echte" Trails nicht verzichten möchte, muss eine andere Lösung her. 

 

In den ersten Monaten hat mir und Trailbaby David die "Bondolino"-Babytrage von Hoppediz treue Dienste geleistet. Auf dem Bauch getragen war David gut geschützt und konnte während Spaziergängen und Wanderungen tief und fest schlafen. Als er dann schon alleine sitzen konnte und mehr wach war, habe ich ihn auf dem Rücken getragen. Das An- und Ausziehen der Babytrage erfordert etwas Übung, aber wenn der kleine Mitreisende erstmal sicher auf dem Rücken platziert ist kann er dort gut rausschauen und die Natur geniessen, sich aber auch an Mamas Rücken anschmiegen und dösen. Bei steigendem Gewicht des Babys merkt man aber, dass die Babytrage eher für kleine Spaziergänge als auf Wanderungen ausgelegt ist. Problematisch ist auch - besonders wenn man (Mama) alleine unterwegs ist - dass weiteres Gepäck nicht mehr auf dem Rücken Platz findet und Handtaschen oder Tüten auf die Dauer keine Lösung sind. 

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Mama goes… ja, wohin eigentlich?

 

Beatrice

Jetzt ist es schon wieder ziemlich lange her seit meinem letzten Update… sportlich hat sich bei mir so gut wie nix getan, aber es gibt doch das ein- oder andere zu berichten. Diagnosen, Einsichten, Erfahrungen. Sowohl eure Nachfragen als auch die Seitenaufrufe haben mir gezeigt, dass viele von euch mit mir mitfiebern auf dem langen Weg zur Langdistanz - also möchte ich euch natürlich auch nicht vorenthalten, was sich die letzten Wochen so getan hat.

 

Wie es scheint, habe ich die Auswirkungen des Mama-werdens und Mama-sein in vieler Hinsicht unterschätzt.

 

Zum einen natürlich die körperlichen Auswirkungen. Nachdem mich mein Knie nach dem kurzen Trail Mitte Januar wieder mal im Stich gelassen hatte, habe ich mich auf Empfehlung meines Lieblings-Trailläufers J. auf den Weg zu Nathalie, der Osteopathin seines Vertrauens nach Bagnères-de-Luchon gemacht. 

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Leistungsdiagnose und Sportmedizinische Untersuchung

Man könnte auch sagen, was der TÜV für´s  Auto, dass ist die sportmedizinische Untersuchung und/oder Leistungsdiagnose für den vernünftigen Sportler der auch morgen noch frisch unter munter über Stock und Stein rennen oder radeln will.

 

Was auf den Fotos nach einem Vorbereitungstraining für Astronauten aussieht ist in Wirklichkeit ein LD (Laktat-Stufentest) in Würzburg bei Predia dem Sport- und Gesundheitszentrum in der weiteren Region. 

 

Zumindest einmal im Jahr gönne ich mir den Besuch bei Predia um eine Leistungsdiagnose durchführen zu lassen. Zum einen gibt mir das die Sicherheit was meinen Gesundheitszustand (besonders Herz) angeht und zum anderen bekommt man schwarz auf weiß die Realität des Leistungsstands aufgezeigt und ob das derzeitige Training positiv oder negativ verläuft.

 

Wer schon einmal einen Stufentest mitgemacht hat, kennt diese schweißtreibende Tortur auf dem Laufband. Als Läufer wähle ich natürlich das Laufband. Ein Radfahrer bevorzugt da wohl eher ein Rad für seine LD.

 

Dieser Laktat-Schwellentest dient dazu, die Leistungsfähigkeit zu testen und das Laktat in den verschiedenen Stufen (Geschwindigkeiten) zu messen. Je höher das Laktat ansteigt desto mehr übersäuert der Muskel und eine natürliche Schutzreaktion wird früher oder später dafür sorgen, dass der Muskel und auch der Körper nicht mehr kann. Umso trainierter und wiederstandsfähiger der Körper wird bzw. ist umso niedriger ist der Laktatgehalt im Blut. Ja Blut ;-) Nach jeder Stufe bekommt man am Ohrläppchen einen Tropfen Blut abgenommen.

Wie läuft so ein Test ab?

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Mama goes IRONMAN - Startschwierigkeiten...

 

Beatrice

Auch wenn das Jahr 2016 in vieler Hinsicht vielversprechend begonnen hat, so hab ich sportlich gesehen immer noch mit einigen Startschwierigkeiten zu kämpfen. 

 

Da mein Knie sich auch nach einigen lauffreien Tagen nicht beruhigt und auch nach längeren Radeinheiten unzufrieden zu Wort gemeldet hat, habe ich mir gleich nach den Feiertagen einen Termin bei einem bekannten Sportarzt in Toulouse geben lassen. Nach ein, zwei Fragen, bisschen Ziehen und Drücken dann die (vorläufige) Diagnose - Tractus-Iliotibialis-Syndrom, kurz: Läuferknie. Vermutlich bin ich im Oktober zu schnell wieder mit dem Traillaufen gestartet und habe meinen Sehnen und Bändern nach der Schwangerschaft und Geburt einfach zu viel zugemutet. Nur Ausdauer reicht eben auch nicht aus.

 

Um sicher zu gehen, ob keine Schleimbeutelentzündung o.ä. vorliegt, musste ich noch zum Ultraschall ins Krankenhaus. Ähnlich wie vor dem Schwimmtraining hatte ich auch hier wieder Bedenken, ob ich alles verstehen würde. Also schnell noch die Notizen vom Dr. in dict.leo.org eingetippt und versucht, mir die wichtigsten Begriffe zu merken. 

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Zeit - Familie - Sport ?! Persönliches Zeitmanagement

Ich werde oft gefragt ob ich überhaupt auch mal was arbeite oder ob ich schon vom Sport lebe. Das geht sicher dem einen oder anderen Ultra-Läufer oder Triathlet genauso.

 

Besonders Nicht-Sportler oder Menschen denen der Ultra-Sport oder auch Triathlon fremd ist – sehen offensichtliche eine gigantischen Zeitbedarf. Natürlich investieren wir schon sehr viel Zeit - das ist richtig. Aber es ist aus meiner Sicht mehr als gut investierte Zeit und so arg viel finde ich es auch wiederum nicht.

 

Es müsste eigentlich noch mehr Zeit sein wenn man sich das mal genauer ansieht. Mein Tag beginnt in der Regel wochentags um 7 oder 7:30 Uhr. Um 8:00 spätestens 9:00 Uhr bin ich beim ersten Kundeneinsatz und gegen 17:00/18:00 Uhr ist der reale Arbeitstag vorbei. In diesem Arbeitstag integriere ich je nach Laufdistanz am meisten einen 12km Lauf mit einem Zeitbedarf mit Umziehen von ca. 1:20h. Somit arbeite ich also zirka 9 Stunden und treibe 1 Stunde realen Sport. Mieses Verhältnis nicht wahr? Darum ist mir ein tägliches Training sehr wichtig. Auch gibt es Läufe wie z.B. einen 14km Run unter der Woche dieser benötigt dann halt mit allem drum und dran 1,5 Stunden und wenn man es mal eilig hat - tja dann muss man halt schneller Laufen ;-)  Zum Glück gibt es da dann noch die Wochenenden, an denen man mehr Zeit hat. Dazu aber später mehr.

 

Möchte nicht jeder das beste für seine Gesundheit und Körper rausholen. Klar um den Zweiten Punkt könnte man jetzt heftig diskutieren, ob ein Ultra mit 100km für den Körper gesund ist ;-) An dieser Stelle sage ich dazu nur. Mir tut es gut und vielen anderen wohl auch und daher lasse ich keine Diskussion zu – ich verfasse ja den Artikel und muss keine Kommentare an dieser Stelle zulassen ;-)

 

Nein Spaß bei Seite. Natürlich ist ab einem gewissen Trainings-Umfang auch ein Risiko vorhanden, wie bei jedem Sport oder jeder Tätigkeit. Aber wenn man seinen Sport gewissenhaft ausübt und seinen Körper auch die notwendige Ruhe und Erholung gönnt ist das alles aus meiner Sicht kein Problem. Erlaubt ist hier was gut tut und spaß macht.

 

Kommen wir aber wieder zurück zum Hauptthema „die Zeit“. Jede Freizeitaktivität benötigt Zeit. Die eine mehr die andere weniger. Das ist jedem klar. Wir als Hochleistungssportler sofern ich das verwenden darf, die wir Wochenleistungen von 50, 60, 80, 100 oder mehr KM die Woche Laufen und die Triathleten die zusätzlich neben den Laufeinheiten noch Schwimmen und Radfahren dürfen, investieren besser müssen viel Zeit investieren um überhaupt ins Ziel zu kommen oder erfolgreich zu werden. In der Regel macht der Sportler das gerne und verfolgt dabei eigene Interessen und hält sich fit. Ohne Fleiß kein Preis! Dieser Spruch passt bei unseren Sportdisziplinen wohl am besten!

 

Eine ebenso oft gestellte Frage wie die Eingangsfrage: „Wie schaffst du das überhaupt neben Beruf und Familie so viel zu Laufen?“. Die Antwort darauf ist ganz simpel und jeder kann es so umsetzen. Ich plane bereits spätestens am Sonntag meine kommende Sportwoche. Genauso wie ich einen Kundentermin in meinem Outlook-Kalender einplane – gibt es auch feste Termine für meine sportliche Aktivität neben Beruf und Familie. Diese Termine muss man dann aber auch wie einen echten wichtigen Termin behandeln und durchziehen!

 

Meine Erfahrung und auch Gespräche mit anderen Sportlern hat gezeigt, dass es nur so dauerhaft funktioniert. Wer ohne genaue Planung in den Tag oder die Woche startet und „spontan“ mal was machen möchte, findet tausend Ausreden, Ablenkungen und wichtigere Sachen, als eben der anstehende Lauf oder das Schwimmtraining. Ohne Disziplin geht hier gar nichts.

 

Natürlich man muss es wollen – eine starre und exakte Planung. Mir persönlich hilft es und ich bin es von Berufswegen her gewohnt, exakt zu planen. Denn es kommen ja immer mehr Termine im Laufe der Woche dazu. Wie schnell wäre ein Fenster in dem man spontan einen Run gemacht hätte verloren, wenn der Termin nicht geblockt wäre, eben für diese Trainingseinheit.

 

Wann ist dann noch Zeit für die Familie. Sicher kann man mich nicht als Referenzfall heranziehen. Auf Grund meiner Selbstständigkeit, kann ich mir meine Zeit glücklicherweise selber einteilen. Das geht in einem normalen Arbeitsverhältnis als Angestellter nicht so einfach. Aber auch hier würde das Ganze trotzdem gut funktionieren und ich würde es auch anwenden bzw. habe dies damals als Angestellter so getan.

 

Ich plane meine Trainingseinheiten zwischen oder nach dem letzten Kundentermin. Wenn die Zeitfenster mal sehr knapp sind – dann geht es eben sehr früh aus dem Bett raus und ich Laufe um 5 oder 6 bevor ich um 8/9 Uhr zum ersten Kundentermin muss. Selbstorganisation ist hier der Schlüssel und zudem eine sehr wichtige Schlüsselkomponente die man sich aneignen sollte als Sportler.

 

Inzwischen trainiere ich jeden Tag seit gut 4 Wochen. Zum 1.1.2016 hat für mich die Kx365 Challenge angefangen, bei der es darum geht täglich Sport zu treiben. Der Standard-Sportler bei der Challenge absolviert täglich zwischen 1-10 km im Laufen, geht Schwimmen oder fährt Rad etc. Die Disziplin an sich ist egal. Für mich ist diese Challenge einfach nur toll. In meinem Trainingsplan-System habe ich inzwischen angegeben, dass ich täglich trainiere und davon 5 Einheiten als Läufer und die beiden anderen Einheiten jeweils Rad und/oder Schwimme. Schon ist für jeden Tag was dabei und es hilft mir die Jahreskilometerleistung deutlich zu steigern ;-)

 

Zu Beginn dieses Artikels hatte ich noch etwas über Wochenenden aufgerissen. Dazu möchte ich nun an dieser Stelle kommen. Ja zum Glück gibt es Wochenenden. Diese haben als Familienvater nur ein Problem. Na klar die Familie ;-) Hier geht es also darum alles unter einen Hut zu bekommen. Den Sport und die Familie. Die ja durch die Arbeitswoche eh schon gebeutelt ist und auch ihr Zeitfenster möchte!

 

Also was tun? Einfache Lösung. Ich persönlich stehe am WE sehr früh auf. Für viele viel zu früh ;-) Oft um 6:00 Uhr oder wenn es noch länger als 20km wird um 5:00 oder 4:00 Uhr. Besonders wenn ich zum Kreuzberg fahre, der 80km entfernt ist. Hier habe ich 45min je Fahrtrichtung also 1,5 Stunden nur für die An- & Abreise. Da war doch was. Ja klar um 9:30 Uhr gibt es normal Frühstück mit der Familie. Da muss ich zuhause sein ;-) Also 4:00 Uhr aufstehen. 4:15 Uhr Abfahrt. 5:00 Uhr Ankunft und bis 8:00 Uhr 8:30 Uhr sind dann 20-28km im exponiertem Gelände abgearbeitet. Danach geht es wieder Heim. Somit Papa happy weil er seinen wichtigen langem Lauf hinter sich gebracht hat und Family ist auch happy, da alle am Wochenende zusammen in den Tag starten.

 

Ja klar auch bei mir gibt es Tage oder Wochenenden wo man einfach mal müde ist oder um 9:00 Uhr ein Familientermin ist. Alles kein Problem es muss ja nicht jedes Wochenende ein so langer Lauf sein. Entscheidend sind die Wochenkilometer und auch diese haben eine Toleranz. Mal sind es mehr mal sind es weniger...

 

Fazit: Wer seine Trainings im voraus für die Woche ordentlich plant und dann noch als richtigen Termin behandelt, hat damit ein effektives Zeitmanagement-Tool zur Hand, um die kostbare Familien- und Sportzeit neben Beruf und anderen Verpflichtungen unter einen Hut zu bekommen. Das hält Frust ab und schont die Nerven.

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Mama goes IRONMAN - verkatert ins neue Jahr!

 

Beatrice

Der erste Sonnenaufgang des Jahres!
Der erste Sonnenaufgang des Jahres!

Es ist der 02.Januar und ich kann kaum gehen, so verkatert bin ich. Alles tut weh. Schuld daran ist wohl der Champagner...

 

Denn neben einem 9kg Baby, Klamotten für zwei Tage, Schlafsack und Feiertagsfuttereien noch eine Flasche Champagner auf den Berg zu schleppen - das haut dann doch die stärkste Mama um. Und so starte ich, ohne überhaupt mit dem Training begonnen zu haben, mit dem Muskelkater des Jahrhunderts in das neue Jahr!

 

Abgesehen von den Neben- bzw. Nachwirkungen war unser Silvester und Neujahr jedoch einmalig und wunderschön. Nach einem anstrengenden Aufstieg bei Nebel und Regen haben wir das alte Jahr in einer gemütlichen Schäfershütte auf ca. 1700m, bei Kerzenlicht und Holzfeier verabschiedet. Um Mitternacht haben wir per spanischem Internetradio die 12 "Campanadas" gehört und bei jedem Schlag eine Traube (die Spanier) oder ein Stück Kuchen (die Franzosen und ich) gegessen. Trauben gehen offensichtlich leichter runter, so dass wir anderen ziemlich atemlos und mit Hamsterbacken voller Kuchen auf das neue Jahr angestoßen haben. Ziemlich voll gefressen und müde sind wir dann nicht viel später in unsere Schlafsäcke gefallen. David hat es unglaublich gut gefallen und selbst als es sich Stephs 40kg Hund im Dunkeln zwischen unseren Schlafsäcken bequem machte hat er nur gelacht und ist prompt wieder eingeschlafen. 

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Auf der Flucht? Oder - wenn ich so schnell laufen könnt, dann würd ich auch so schnell laufen...

 

Sabine Treutlein

In meinem echten Leben bin ich Sprachwissenschaftlerin und da das keiner kaufen will, unterrichte ich seit vielen Jahren Sprachen und seit zwei Jahren unterrichte ich die UmFs - das sind minderjährige unbegleitete Flüchtlinge. Zunächst fast nur aus Eritrea, nun vermehrt aus Afghanistan. Natürlich erzähle ich den Jungs auch immer von meinen sportlichen Aktivitäten - dass ich 74km am Stück gelaufen bin - das haben sie mir trotz vorgelegtem Beweis (man braucht die Medaillen und Urkunden doch zu was) wahrscheinlich bis heute nicht geglaubt. Zumindest waren sie der Ansicht, dass das, was ich mache, sie sicher auch können.

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Mama goes IRONMAN

 

Beatrice

Nach 3 erfolgreich absolvierten Mitteldistanzen im Sommer 2014 hatte ich beschlossen, mich für das kommende Jahr an meine erste Langdistanz zu wagen - den IRONMAN Austria in Klagenfurt. Da mein bisheriger Trainingseinsatz für die bisherigen Wettkämpfe mehr als dürftig war (kein Trainingsplan, maximal 2-3x Schwimmen vor jedem Wettkampf…) machte ich mir keine Sorgen, mit etwas mehr Disziplin auch die Königsdisziplin bzw. -distanz des Triathlon finishen zu können. 

 

Dann kam aber alles anders als erwartet und David meldete sich genau für das geplante Langdistanzwochenende an - also wurden alle Wettkämpfe storniert und ich freute mich auf die Langdistanz anderer Art. Mit nur 6,5 Stunden haben David und ich diesen Wettkampf wohl mit Bravour gemeistert. Neben all den schönen Momenten mit David ist der Traum von IRONMAN dann irgendwie in den Hintergrund gerückt und stand das gemeinsame Wandern, Radfahren, Kuscheln und Lachen im Vordergrund. Laufen und Radfahren ging zwar schnell wieder recht gut, aber der Ansporn oder die Motivation regelmäßig und diszipliniert mehr zu machen fehlte… Anfang Dezember fand ich mich dann etwas ungeplant und überraschend als alleinerziehende Mama wieder. Mein Plan für 2016 - gemeinsame Elternzeit und Unternehmungen - war somit null und nichtig. Was nun? Kopf in den Sand stecken und grübeln, wo was schiefgelaufen war? Trübsal blasen? Ganz bestimmt nicht. Also musste ein neuer Plan her! Ein Ziel, das David und ich gemeinsam als Team erreichen würden. 

 

Bei einem gemütlichen Frühstück bei meiner Lieblings-Eisenfrau Astrid (2-malige IRONMAN Finisherin) reifte dann der Plan - David und ich würden die Elternzeit nutzen, um ganz viel gemeinsam zu laufen (Babyjogger), zu radeln (Anhänger) und ab und an zu schwimmen und im Juni, kurz vor Davids 1.Geburtstag, steht dann die erste Triathlon-Langdistanz in Nizza an.

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GELITA Trail Marathon Heidelberg - mein erster Mamathon

 

Beatrice

In meinem heutigen (Lauf-)Bericht geht es weniger um die Veranstaltung, Streckenbeschaffenheit etc. als um meine persönliche Erfahrung mit dem sportlichen Wiedereinstieg nach der Geburt unseres Sohnes und dem erfolgreichen Finish meines ersten Marathons als Mama. Ich hatte das Glück, in meiner Schwangerschaft bis in den 9.Monat hinein laufen zu können (siehe Laufen in der Schwangerschaft). Zwar habe ich mich – um das Verletzungsrisiko zu minimieren – auf Straßenläufe beschränkt, aber ich fühlte mich fast bis zur Geburt fit und wollte auch sobald wie möglich wieder loslegen. Das war jedenfalls der Plan…

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SAXOPRINT PfalzTrail - Trail mit Baby

 

Beatrice

Was macht Mama, wenn sie Lust auf Trail aber keinen Babysitter hat? Genau, sie packt das Baby ein und freut sich über die Möglichkeit, den Trail auch walken zu können! Beim SAXOPRINT PfalzTrail wurden sowohl der Quartertrail (16,8km) als auch der Halftrail (32,7km) für Walker angeboten und separat gewertet. Bisher war ich auf Trails nur unfreiwillig gewalkt - aber warum nicht! Der Pfälzerwald hatte mich schon lange gereizt und David hat sich seit seinen ersten Lebenswochen als treuer (und begeisterter) Begleiter für Wanderungen jeder Art und Länge gezeigt. Laut Ausschreibung erwarteten uns 44% Pfade, 42% Forstwege und der Rest halt Asphalt. Vom Höhenprofil sah es auch mit Zusatzgewicht noch machbar aus. Also rasch angemeldet und auf nach Westen! Schnell war ein kleiner Rucksack mit Wickelzeug und Ersatzbody gepackt - Babys Verpflegung hatte ich ja am Mann bzw, an der Frau. 

 

Angekommen in Hertlingshausen stach erstmal was ganz anderes ins Auge - das grandiose Kuchenbüffet! 

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Schnaufender Kugelblitz - Laufen in der Schwangerschaft

 

Beatrice

3.AK beim Lahntal HM
3.AK beim Lahntal HM

Es fing eigentlich damit an, dass ich schwanger gelaufen bin ohne etwas davon zu ahnen: den Rothaarsteig Marathon in der 5.SSW und den Grand Trail des Templiers eine Woche danach. Beides lief super! Allerdings mehrten sich langsam die Symptome, das irgendwas nicht ganz stimmte... und zwei Tage nach dem Grand Trail hatte ich dann das Ergebnis in der Hand - zwei blaue Streifen, schwanger! 

 

Da es mir bis auf ein kleines bisschen Übelkeit sehr gut ging, habe ich beschlossen, den bereits gebuchten Nizza Marathon im November (8.SSW) trotzdem zu laufen. Um sicherzugehen, dass ich meinem Baby damit keinen Schaden zufüge habe ich die Woche davor damit verbracht, Meinungen, Empfehlungen und Erfahrungen zu googlen. Sehr hilfreich empfand ich die Seite der Deutschen Sporthochschule Köln sowie Erfahrungsberichte von anderen Läuferinnen. Aus allen Quellen habe ich für mich mitgenommen - ja, ich laufe, aber sobald ich mich nicht gut fühle höre ich auf. Und Ziel ist es, Spaß zu haben und fit zu bleiben, Zeiten spielen keine Rolle.

 

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